Gesunder Smoothie mit Aronia-Beere

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Die Aroniabeere , auch Apfelbeere genannt, war lange Zeit ein Geheimtipp unter gesundheitsbewussten und naturverbundenen Menschen. Dies hat sich jetzt seit einigen Jahren geändert. Mit dem allgemeinen Superfood-Trend bekam auch die schwarze Beere ihre verdiente Aufmerksamkeit. In Russland und Osteuropa steht sie schon lange als extrem gesunde Frucht hoch im Kurs. Aus Nordamerika kam die Frucht über Russland in unsere Gefilde. Erfahren Sie mehr über den Weg der Beere in unserem Blogartikel Aronia – Die Herkunft der Apfelbeere. Neben den Superfoods stehen in die letzten Jahren auch Smoothies auf dem täglichen Speiseplan gesund lebender Menschen. Der Smoothie – ein schneller Shake aus Obst und Gemüse weckt müde Lebensgeister und bringt Energie und Vitalstoffe für den ganzen Körper. Warum also nicht den Smoothie-Trend mit den tollen Inhaltsstoffen der Aronia-Beere mischen, haben wir uns gedacht und für Sie tolle Rezepte gefunden, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Was ist ein Smoothie?

Bevor wir zu den Rezepten kommen, wollen wir erklären, was eigentlich ein Smoothie ist. Der Begriff leitet sich vom englischen smooth für glatt, geschmeidig ab und bezeichnet kalte Mixgetränke aus Obst und Milch. Der Unterschied zu Fruchtsäften liegt darin, dass für die frischen Mixgetränke ganze Früchte verwendet werden. Das durchgemixte Fruchtmark wird je nach Geschmack mit Wasser, Joghurt, Milch oder auch Kokosmilch und anderen Milchersatzprodukten gemischt, damit es flüssiger und somit trinkbar wird. Seit einiger Zeit werden unheimlich gern grüne Smoothies getrunken. Sie bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Wasser und Früchten. Sie enthalten nicht so viel Zucker wie die Obst-Smoothies. Als Obst wird für die grünen Smoothies oft die Banane hinzugefügt, um dem drink eine gewisse Sämigkeit zu geben. Die Aronia-Beere mit ihrem herben Geschmack eignet sich also auch hervorragend für die Zubereitung in den grünen Power-Drinks.

Die Smoothies wurden in den 1920er Jahren in amerikanischen Saftbars ausgeschenkt. Anfangs wurden vor allem frisch gepresste Orangensäfte mit Zucker und Eis gemischt und die Mischgetränke hatten eine feine cremige Konsistenz. Im Jahr 1973 eröffnete der Pionier der Smoothie-Vermarktung Stephen Kuhnau den ersten Health-Food-Shop in New Orleans. Er verkaufte Energy-Drinks und Nahrungsergänzungsmittel. Aufgrund eigener Unverträglichkeiten gegenüber gewissen Nahrungsmitteln begann er frische Früchte mit Nahrungsergänzungsmitteln zu vermischen. Sein Franchise-Unternehmen Smoothie King gründete er 1987 und 1990 folgte die große Jamba Juice Company in Kalifornien. Heute sind Smoothies in aller Munde, dürfen überall verkauft werden und es gibt sie auch als Fertigprodukte.

Warum ist ein Smoothie so gesund?

Viele Menschen schaffen es nicht, sich an die berühmte Formel, fünfmal am Tag Obst oder Gemüse zu essen, zu halten. Für diese ist das Trendgetränk sehr praktisch. Einfach alles Obst und Gemüse in den Mixer und dann trinken. Schon hat man seine Portion Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe im Magen. Doch man sollte auch vorsichtig mit den erfrischenden Power-Shakes umgehen. In reinen Obstsmoothies ist sehr viel Zucker enthalten. Wer alleine damit eine Diät machen möchte, befindet sich oft nach einiger Zeit auf dem Holzweg. Das sieht bei den grünen Smoothies schon ganz anders aus. Sie enthalten viele grüne Salate, Spinat oder Kräuter und das Obst wird nur für die Süße und Sämigkeit verwendet. Das Pflanzengrün macht die grünen Drinks so besonders gesund. Die grünen Blätter sind Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte. Kommen jetzt noch die besonderen Eigenschaften der Aronia-Beere mit ins Glas, wird der morgendliche Drink zum Super-Drink!

Als Erfinderin des grünen Smoothie gilt Viktoria Boutenko. Aufgrund gesundheitlicher Probleme ihrer Familie stellte sie kurzerhand deren Ernährung auf Rohkost um. Es war aber keine signifikante Verbesserung zu spüren. Nachdem sie die Ernährungsgewohnheiten der Schimpansen, die dem Menschen sehr ähnlich sind, studiert hatte, mixte sie deren Hauptfutter, grüne Blätter, einfach mit Obst und erfand so den grünen Smoothie. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Chlorophyll haben viele positive Auswirkungen auf den Körper. Doch wie immer gilt auch hier der Grundsatz: Viel hilft nicht immer viel. 300 Milliliter täglich des grünen Getränks reichen für eine gesunde Ernährung völlig aus. Übertreiben Sie es mit dem grünen Smoothie, kann Ihr Verdauungstrakt auch schnell überfordert sein.

Frische Aroniabeeren

Die Aronia-Beere als Zusatzpower

Die Aronia-Beere enthält selbst auch sehr viele Vitamine, Mineralien- und Zusatzstoffe. Man kann sie fast als Superbeere bezeichnen, da sie eine besonders hohe Menge an Antioxidanzien enthält. Diese schützen unseren Körper vor freien Radikalen, können Hautalterung, Krebs und Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen. Die Aronia-Beere schmeckt ähnlich wie eine Heidelbeere. Sie ist aber viel säuerlicher und vor allem herber. Sie bekommen sie selten frisch, es sei denn, sie bauen sie selbst an. Meist sind die Beeren getrocknet, zu einem Pulver verarbeitet oder werden schon verarbeitet als Saft angeboten. Vielen ist der Geschmack der Apfelbeere pur als Saft zu hart. Wenn Sie trotzdem nicht auf die gesunden Inhaltsstoffe verzichten wollen, dann ist eine Variante des Genusses tatsächlich ein Smoothie. Sie können die getrockneten Beeren oder einfach das Pulver in Ihren Frucht- oder Gemüsemix mit einarbeiten. Drei tolle Rezepte wollen wir Ihnen als Inspiration mit auf den Weg geben.

Aronia-Gerstengras-Smoothie

Gerstengras ist auch eines der Superfoods, die gerade hoch im Kurs stehen. Das Gerstengras ist eine Getreideart und gilt als eine der gesündesten Pflanzen überhaupt. Das Gras wirkt sehr basisch, so dass es einer Übersäuerung des Magens vorbeugt bzw. beruhigend wirken kann. Außerdem enthält auch das Gerstengras eine hohe Menge an Antioxidanzien, Vitaminen und Mineralstoffen. Zusätzlich ist in dem Gras das gesunde Chlorophyll enthalten, dessen Wirkung wir oben angesprochen haben. Auch das Gerstengras schmeckt ähnlich, wie die Aronia-Beere für sich genommen herb und den meisten sicherlich nicht besonders gut. Daher mischen wir einfach beides mit frischem Obst und Ingwer und erhalten einen Kraft-Drink der Extraklasse.

Nehmen Sie 40 Gramm getrocknete Aroniabeeren, 2 getrocknete Feigen, 100 Gramm Erdbeeren, eine Banane, einen Esslöffel Gerstengraspulver und 200 ml Wasser zum Mixen. Die Beeren müssen Sie über Nacht, die Feigen ungefähr zwei Stunden einweichen, ehe Sie sie verarbeiten können. Nun kommt alles in den Mixer, die eingeweichten Früchte mitsamt dem Einweichsud. Sie können auch die grünen Blättchen der Erdbeeren ruhig dran lassen. Alles erst auf kleiner, dann auf größter Stufe gut mixen, bis es cremig ist. Sie können nach Bedarf Wasser hinzufügen, sollte es Ihnen noch nicht flüssig genug sein.

Aroniasmoothie mit Birne und Avocado

Unser zweiter Vorschlag für einen gesunden Drink ist ein klassischer Frucht-Smoothie mit dem Geheimnis der Aroniabeere. Nehmen Sie 250 Gramm frische Beeren ihrer Wahl, eine Banane, 150 ml Granatapfelsaft, 2 Teelöffel Aronia-Pulver und einen halben Liter Wasser. All dies landet wieder für wenige Minuten im Mixer und heraus kommen zwei fantastisch fruchtige und total gesunde Drinks, die ihnen die nötige Energie für den Tag geben.

Aronia-Buttermilch-Shake

Für eine Portion benötigen Sie 50 ml Aroniasaft, 150 ml Buttermilch, 1 Teelöffel Aronia-Fruchtaufstrich oder eine Konfitüre mit Aroniaanteil nach Ihrem Geschmack und eine Scheibe Ananas. Die Zubereitung ist wieder ganz einfach. Mit dem Stabmixer oder besser mit einem Smoothiemaker 2 bis 3 Minuten gut durchmixen. fertig ist der erfrischende Buttermilch-Shake mit der Kraft der Schwarzen Apfelbeere!

Wir hoffen, Sie sind jetzt richtig auf den Geschmack gekommen und probieren unsere Rezepte einmal aus.Die frischen Zutaten finden Sie auf jedem guten Bauernmarkt und die Aroniaprodukte natürlich bei uns im Online-Shop. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Genießen.

1 Kommentar

  1. Mir gefällt dein Blog wirklich richtig gut! Ich hoffe es kommen noch viele neue informative Beiträge! 🙂

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